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Die Akkordeonistin Sanja Mlinarič widmet sich den klanglichen Möglichkeiten des Akkordeons innerhalb der klassischen Musik.

Ihre künstlerische Arbeit umfasst Solo- und Kammermusik, wobei sie sich besonders für das expressive Potenzial des Instruments und seinen Dialog mit anderen Instrumenten interessiert. Mit ihrer Repertoireauswahl und kammermusikalischen Arbeit hinterfragt sie etablierte Vorstellungen vom Akkordeon und erkundet dessen vielseitige Ausdrucksmöglichkeiten.

2019 wurde Sanja als erste Akkordeonistin mit dem Boris-Pergamenschikow-Preis ausgezeichnet. 2022 erhielt sie den Dwight and Ursula Mamlok Prize und gewann im selben Jahr den Val Tidone International Competition, bei dem sie zusätzlich mit dem Anguissola Scotti Prize ausgezeichnet wurde.

Sie konzertierte in Sälen wie der Philharmonie Berlin, der Elbphilharmonie Hamburg, dem Konzerthaus Berlin, dem Musikverein Graz und der Slowenischen Philharmonie sowie bei Festivals wie Wien Modern, Unerhörte Musik und dem Ljubljana Festival. Ihre Auftritte und Aufnahmen wurden unter anderem von Ö1, Deutschlandfunk, Radio Slovenia und Radio New Zealand ausgestrahlt.

Sanja studierte in Graz bei Prof. Janne Rättyä und absolvierte ihr Kammermusikstudium an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin bei Prof. Martin Spangenberg.

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